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Sportverein 1912 Nothberg e.V.
Torjäger:

1. Mannschaft

1. Achim Paulus - 8 Tore
1. Max Hüskens - 8 Tore
2. Kevin Meisen - 7 Tore
3. David Henk - 6 Tore
4. Rene Crawatzo - 3 Tore
5. Stefan Bisdorf - 2 Tore
6. Daniel Koch - 1 Tor
6. Carsten Beckmann - 1 Tor
6. Marc Hüskens - 1 Tor
6. Marc Langguth - 1 Tor
6. Philip Weidner - 1 Tor
Eigentore - 1 Tor

2. Mannschaft

1. Holger Keusgen - 6 Tore
2. Sascha Herzog - 5 Tore
3. Kevin Skopp - 4 Tore
3. Dennis Winkler - 4 Tore
4. Kevin Lieben - 2 Tore
4. Marco Linnartz - 2 Tore
5. Rene Lynen - 1 Tor
5. Sebastian Frings - 1 Tor
5. Marc Eschweiler - 1 Tor
5. Thomas Spieß - 1 Tor
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Sportverein 1912 Nothberg e.V.

Nothberg II - Rhenania II

SV Nothberg Amateure - Rhenania Eschweiler II 1-3 (1-2)


Die Amateure halten sehr gut mit, bieten dem haushohen Favoriten Paroli, behalten aber leider wieder keine Punkte auf der Knippmühle.

Aufstellung SVN:
Schüller - Beckers, Zimmermann, Bündgens - Eschweiler, Linnartz, M. Lynen, Spieß - R. Lynen - Keusgen, Skopp
Eingewechselt:
Lieben, Scholtyseck, Frings
Tore:
0-1 Rhenania, 1-1 Keusgen, 1-2 Cremer, 1-3 Eismar
Besondere Vorkomnisse:
Rhenania verschießt Foulelfmeter 85´Min

Spielbericht:
Man muss schon vor dem Spiel sagen: Same procedure as every Year. Wiedermal sind die Amateure deutlich in der Rolle des Underdogs. In der Liga, wo man sich qualitativ nur mit 4-5 Teams messen kann, gilt es wiedermal, einem Favoriten Paroli zu bieten. Letzte Woche geschah dies nur beim Warmmachen. Da letzte Woche kein Spielbericht erschien, nur ein Querverweis. Am Wetterschacht traf man nach 20 Sekunden das leere Tor nicht, nach 2,5 Minuten stand man 0-2 hinten und gegen den die flinken, technisch begabten Stürmer von FV war das Spiel dann quasi verloren. Beim Halbzeitstand von 5-1 „steigerte" man sich in der zweiten Halbzeit enorm und liess dank einer kämpferischen zwoten Hälfte nur noch ein Tor zu.
So nun rein ins Spiel gegen die Pumpe. Der Klassenprimus aus Donnerberg musste zu den Preussen und die Nothberger empfingen Rhenania. Auf dem Papier 2 klare Dinger. So wie man erfuhr narrten die Preußen lange die Donnerberger aus Werth und auch die Pumpe hatte keinen großen Spass am Sonntag Mittag im Eschweiler Süden.
Man hörte von großen Personalnöten in der Ersten der Rhenania, doch die Rhenanen reisten ausser mit Plum und Esser mit allen „Stars" (für diese Liga sicher sehr gute Spieler) an. Trainer Frank Braun, der den zunächst beruflich verhinderten Oliver Moik vertrat, zählte vor dem Spiel eine Hand voll Spieler auf, auf die man sich konzentrieren muss. Spieler wie Stürtz, Lehnhoff, „Krümel" Cremer, Eismar und Weck sollten unsere Mannen sicher das ein oder andere Mal beschäftigen.
So stellte sich Nothberg aufgrund der FV Geschehnisse erstmal sicher hinten rein und ließ die Pumpe spielen. Das taten diese auch, jedoch ohne gefährlich vors Nothberger Gehäuse zu kommen. Keeper Dirk Schüller, der den beruflich fehlenden Stammkeeper Niels Lövenich vertrat, strahlte Ruhe aus und die Abwehr stand.
Es musste also wiedermal ein Tor Marke Traumtor her, um den SVN den letzten Nerv zu rauben. Ein direkter Freistoß vom Strafraumeck schlug im langen Torwarteck eine handbreit unterm Winkel ein. Keine Chance für Schüller. Es war so klar. Wir investierten eine Menge, Bündgens und Zimmermann spielten fehlerlos gegen den starken Rhenanen Sturm, im Mittelfeld wurde gerannt und geackert, aber der SVN lag wieder hinten. Die Köpfe waren nur Sekunden unten, Kevin Skopp ermahnte seine Hinterleute lautstark weiterzumachen. Und das tat der SVN. So hatte Rhenania noch Riesenglück als der Mahner noch kurz zuvor Zentimeter am Tor vorbeiköpfte. Wenig später war es dann passiert. Rene Lynen spielte einen Ball über die Abwehr auf Skoppi, der drang in den 16er und bediente in der Mitte Marcel Lynen, dem der Ball etwas über den Schlapper rutschte und am langen Pfosten Holger Keusgen fand. Der Torjäger versenkte aus spitzem Winkel zum 1-1 Ausgleich. Rhenania war verwundert. Nothberg´s einhellige Meinung - das war verdient. Nicht unbedingt wegen der Spielanteile, aber wegen der stark kämpfenden Truppe.
Im Gegenzug hielt Schüller grandios gegen einen Gästestürmer als dieser nach einer Freistossflanke am langen Pfosten zum Schuss kam. Kurz vor der Pause hielt Jandeleit noch einen direkten Freistoß der Gastgeber und konnte nach einer Ecke dann wiederum in Führung gehen. Am langen Pfosten konnte Stürtz aufgrund seines perfekten Kopfballtimings auf Cremer ablegen, der aus 3 Metern nur einnicken brauchte.
So ging man mit 1-2 in die Kabine und nahm sich vor, weiter auf diese ein -zwei Chancen zu warten, die sich bieten werden. Wenige Sekunden nach der Pause vertändelte dann ein Nothberger den Ball an der Aussenlinie, Schrenk ging die Linie entlang und passte in die Mitte, wo Rhenania zwingend das 3-1 machen muss. Doch erst Beckers, dann, Bündgens und Schüller warfen sich in die Dreifachchance und verhinderten so, dass der Ball im SVN Tor einschlug. Dann war Nothberg wieder am Drücker. Skopp hatte per Volleyschuss die große Chance zum Ausgleich, Nothberg versuchte mehr zu investieren und den Ausgleich zu machen, was natürlich Konterchancen nach sich zog. Doch diese ergaben kaum Zwingendes. Als dann der beste Torjäger Cremer das Freld verließ, um nach Oidtweiler nachzureisen, wurde die Qualität im Rhenanen Spiel überschaubarer. Stürtz mimte den Alleinunterhalter und war überall auf dem Platz zu finden. Er sicherlich mit einer ganz starken Leistung.
Dann eine Chance mit Symbolcharakter für diese Saison: Haste Scheisse am Fuß, haste Scheisse am Fuß! Ein Freistoß aus 20 Metern nach Foul am starken Rene Lynen, eröffnete Holle Keusgen eine gute Chance. Sein Ball konnte von Jandeleit noch gegen die Unterkante der Latte abgewehrt werden. Die Schwarz-Gelben hatten den Torschrei allesamt auf den Lippen, doch den Ball sprang vor der Linie wieder raus. Nix wars. Wie immer. Einen Konter später erzielte Benny Eismar trocken nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld das entscheidende 3-1. Das Ding war durch. Rhenania mit einem blauen Auge davon gekommen. Es war zwar noch eine Viertelstunde zu spielen, aber der Wille der Amateure gebrochen.
Dass kurz vor Schluss noch ein Einwechselspieler der Rhenania sein persönliches Saisonhighlight hätte feiern können sei noch erwähnt. Schiedsrichter Lamm, der eine gute Leistung bot, entschied völlig überzogen nach einem Schubserchen auf Elfmeter, der aber konsequent neben das Tor getrampelt wurde.
Ansonsten war es ein faires Spiel, was nie über die Sachen hinausging, was in der Kreisliga C eben so passiert, wenn Unterdog auf Aufstiegskanidat trifft. Kratzen, Beißen, kleine Fouls, aber immer mit offenem Visier.


Fazit:
Das Team zeigte sein wahres Gesicht, revanchierte sich für die blamablen 45 Minuten am Wetterschacht, bot der Pumpe einen guten Fight und hat wie immer 0 Punkte.
Die Saison wird weiter sehr schwer, aber Jammern bringt nix, muss aber nach so einem Spiel auch erlaubt sein. Nun hat man knapp 2 Wochen Zeit um sich auf das letzte Spiel 2011 vorzubereiten. Denn da trifft man auf Atsch und ist nicht der Underdog. Gucken was es hilft. Das ganze Team bot eine läuferisch und kämpferisch aufopfernde Leistung. Das ist zumindest das was wir von uns und auch die Trainer von unser erwarten können.
Vielleicht haben wir dann 2012 auch mal das Glück das wir in eine Gruppe kommen wo etliche Mannschaften spielen, die mit dem Knie köpfen - So wie wir. Lachmodus aus, Naat Mattes, bis in 2 Wochen!

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